Mainzer Sommerlichter

27. bis 29. Juli 2018
Mainzer Rheinufer

Am letzten Juliwochenende taucht die Stadt entlang des Rheins in ein aufregendes Meer aus bunten Lichtern ein. Erlebnismeile, Musik und natürlich das Höhenfeuerwerk am Samstag sind Highlights der Mainzer Sommerlichter.

 

Seit 2016 laden die Mainzer Sommerlichter Ende Juli an das Rheinufer ein. Auf einer 1,5 Kilometer langen Erlebnismeile von Fischtor bis Kaisertor und auch am Kasteler Museumsufer erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm.

Zahlreiche Speise- und Getränkestände sowie Fahrgeschäfte für die Kinder laden zum Bummeln und Verweilen ein. Ein Weindorf und Streetfood-Anbieter bereichern das kulinarische Angebot.

Auf den Bühnen Jockel-Fuchs-Platz und am Rheinufer erwarten Sie musikalische Höhepunkte. Ausblicke und Programmübersichten erhalten Sie auf der Seite der Mainzer Sommerlichter.

Zum Höhengroßfeuerwerk mit Lasershow und Musik, am Samstag der Mainzer Sommerlichter, bieten die Reedereien zusätzliches Programm auf den Schiffen an.

Öffnungszeiten

·         Freitag, 27. Juli: ab 18 Uhr

·         Samstag, 28. Juli: ab 15 Uhr - Feuerwerk ab ca. 22:45 Uhr

·         Sonntag, 29. Juli: ab 11 Uhr

 

 


‚Kurze Fahrten, kleinerer Preis‘: Fahrten über Frankfurts Stadtgrenzen werden günstiger

RMV-Aufsichtsrat beschließt niedrigere Fahrpreise für kurze Fahrten über Frankfurts Stadtgrenze - Preise für Einzel- und Tageskarten innerhalb Frankfurts bleiben konstant

(ffm) „Jahrelang wurde darüber geredet, jetzt ist es endlich soweit: Ab Januar 2019 gibt es endlich preisgünstigere Fahrkarten für kurze Fahrten über Frankfurts Stadtgrenzen wie nach Offenbach“, fasst RMV-Aufsichtsratsvorsitzender und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann die Entscheidung des RMV-Aufsichtsrats zusammen. Einstimmig beschloss das Gremium eine feingliedrigere Einteilung der Tarifgebiete, welche kurze Fahrten über die Frankfurter Stadtgrenze günstiger macht.

„Statt eines einheitlichen Preises gilt nun für zahlreiche kurze Fahrtrelationen zwischen Frankfurt und Offenbach, Eschborn, Neu-Isenburg und Bad Vilbel das Prinzip ‚kurze Fahrten, kleinerer Preis‘“, führt Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, weiter aus.

„Wer von Oberrad zum Marktplatz in Offenbach fuhr, hat bislang genauso viel bezahlt, wie jemand, der 27 Kilometer von Zeilsheim nach Bieber fuhr“, verdeutlicht RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Die feingliedrigere Einteilung der Tarifgebiete hat Modellcharakter für das gesamte Verbundgebiet. Wir verbessern damit das Preis-Leistungsverhältnis des RMV-Tarifs und erhöhen die Attraktivität unseres Angebots.“


Frankfurter Bevölkerung auf über 741.000 Einwohnerinnen und Einwohner angewachsen

Stadtrat Jan Schneider präsentiert „frankfurt statistik aktuell“ Nr. 06 und 07/2018 zum Bevölkerungsstand am Jahresende 2017

(ffm) Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner ist auch im vergangenen Jahr weiter angestiegen. „Zum Stichtag am 31.12.2017 waren insgesamt 741.093 Frankfurterinnen und Frankfurter im Melderegister mit Hauptwohnung gemeldet“, erläutert der für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernent, Stadtrat Jan Schneider, die aktuellen Daten. Die Frankfurter Bevölkerung ist damit im letzten Jahr um insgesamt 11.469 Personen beziehungsweise 1,6 Prozent angewachsen.

522.318 (+2840) Frankfurterinnen und Frankfurter sind Deutsche. Insgesamt 218.775 (+8629) haben eine andere Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil beträgt damit aktuell 29,5 Prozent, ein Anstieg um 0,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt 101.708 (+3 579) Frankfurterinnen und Frankfurter kommen aus einem Staat der Europäischen Union. „Damit wurde erstmals die Schwelle von 100.000 Bürgerinnen und Bürgern aus EU-Staaten überschritten“, hebt Stadtrat Schneider hervor. Ihr Anteil an der gesamten städtischen Bevölkerung beträgt 13,7 Prozent beziehungsweise knapp die Hälfte (46,5 %) der Ausländerinnen und Ausländer. Die meisten EU-Ausländerinnen und -Ausländer haben einen kroatischen Pass (16.075/+693), gefolgt von italienischen (15.107/+435) und polnischen (13.156/-64) Staatsangehörigen. 

Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer aus einem Nicht-EU-Staat beträgt 15,8 Prozent (+0,4 %-Punkte) an der gesamtstädtischen Bevölkerung. Ihre Anzahl ist im letzten Jahr um 5050 auf 117.067 Personen gestiegen. Die meisten Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Ländern kommen nach wie vor aus der Türkei (25.759/-296), danach folgen Serbien (9155/+443), Indien (6177/+906) und Marokko (6002/+88).

„In den Stadtteilen gab es den insgesamt größten Bevölkerungszuwachs in Kalbach-Riedberg mit 1540 (+8,4 %) Personen, dicht gefolgt vom Gallus mit 1491 (+4,0 %) und mit etwas Abstand an dritter Stelle im Ostend mit 1004 (+3,6 %)“, führt Stadtrat Jan Schneider weiter aus.

„Es ist davon auszugehen, dass sich das Bevölkerungswachstum weiter fortsetzt. Voraussichtlich wird dann im Herbst die Grenze von 750.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten“, richtet Stadtrat Schneider den Blick in die Zukunft.

„frankfurt statistik aktuell“ 06 und 07/2018 steht unter http://www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenloses PDF-Download zur Verfügung.

 

 

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07_Ausländische_Einwohner2017.pdf
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Antisemitismus keinen Raum geben

Magistrat beschließt Vorgehen gegen antisemitische BDS-Bewegung

(kus) Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat am Freitag, 25. August, die Vorlage von Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker für ein entschiedenes Vorgehen gegen die antisemitische BDS-Bewegung in Frankfurt beschlossen. Seit über zehn Jahren versucht die BDS-Bewegung (Boycott, Divestment, Sanctions), den Staat Israel international zu isolieren und ruft in vielen Ländern zunehmend zu Boykottmaßnahmen auf. „Es geht im Kern der BDS-Bewegung um die Delegitimierung des Staates Israel, zu deren Zweck Boykott und Diffamierung als Mittel eingesetzt werden. Von selbsternannter ,Kaufhauspolizei‘, die israelische Waren in Geschäften brandmarkt und damit auch Händler einschüchtert, über die Einschüchterung von Künstlern, die in Israel auftreten oder dies möchten, bis hin zur Störung von Veranstaltungen reicht weltweit ein Ausschnitt verschiedenster BDS-Aktivitäten. Die BDS-Bewegung nutzt mit ihren Botschaften die gleiche Sprache, die einst Nationalsozialisten gebrauchten, um auszudrücken: ,Kauft nicht bei Juden!‘. Die BDS-Kampagne wählt mit ihrer tief in das Fundament der Legitimation des jüdischen Staates reichenden Kritik an Israel den Umweg über den Antizionismus, um beim Antisemitismus anzukommen. Die BDS-Bewegung ist damit eine zutiefst antisemitische Bewegung und soll in der Stadt Frankfurt am Main keinen Raum haben. Wir bekennen uns zu der tief empfundenen Freundschaft zu Israel und setzen uns für eine friedliche Lösung des Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern ein“, erklärte Bürgermeister Uwe Becker.
Nach Beschluss des Magistrats sollen in Frankfurt am Main keinerlei Räumlichkeiten oder Flächen für BDS-Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden und auch Zuschüsse sollen Vereinen oder Organisationen verwehrt werden, die die antisemitischen Aktivitäten von BDS unterstützen. Dies soll für städtische Räumlichkeiten und Räume von städtischen Gesellschaften gelten. Gleichzeitig appelliert der Magistrat auch an private Vermieter in der Stadt, ebenso zu verfahren. „Die Stadt Frankfurt am Main besitzt eine große jüdische Tradition. Sie verdankt in vielerlei Hinsicht ihre heutige Rolle und Bedeutung als Stadt der Kultur, der Wissenschaft und des Handels gerade auch dem Wirken großer jüdischer Familien. Frankfurt am Main pflegt zudem mit seiner Partnerschaft zu Tel Aviv eine besondere Nähe zu Israel und hat diese besondere Beziehung in den zurückliegenden Jahren immer weiter ausgebaut. Umso mehr ist es Aufgabe und Verpflichtung der Stadt, engagiert gegen jeglichen Antisemitismus vorzugehen“, betonte Becker.